"Die vier "Elbtonal"-Schlagwerker haben den Rhythmus im Blut. Und einen ganz eigenen Sound - unwiderstehlich und unverwechselbar - entwickelt. Ihre perkussive experimentelle Musik, die viele Kulturen und Zeitalter vereint, ist alles andere als seicht pochender Mainstream. Das blitzschnell den Takt wechselnde, überaus fingerfertige Geschehen auf der Bühne zu verfolgen, strengt alle Sinne an, fodert wehement Aufmerksamkeit. Die leidenschaftliche, schweißtreibende Trommelkunst der Hamburger ringt wohl jedem Zuschauer Anerkennung ab, birgt nicht nur feinen akustischen Humor und fesselnde. leichtfüßige Klangresonanzen in sich, sondern auch die eine oder andere Überraschung.
Wer etwa vo den Zuschauern annahm, die Leitern, Eimer und Bauhelme auf der Bühne gehörten irgendwie zur Dekoration, der wurde im Verlauf des Open-Air-Konzertes eines Besseren belehrt: Fix stellten die vier Musiker ein paar Warnhütchen auf, drehten die Eimer um, warfen sich Schutzwesten über und los ging ein achthändiges anarchisches Hämmer- und Ratterstück auf eben jenen Leitern, Eimern und Bauarbeiter Helmen, das jeden Pressluftbohrer virtuos in den Schatten stellte. Handgemachter Bauarbeiter-Industrial unplugged mit zugeworfenem "Flens" in Flaschen und einem abschließenden "Prost"."
Südthüringer Zeitung, Juli 2009
Wer etwa vo den Zuschauern annahm, die Leitern, Eimer und Bauhelme auf der Bühne gehörten irgendwie zur Dekoration, der wurde im Verlauf des Open-Air-Konzertes eines Besseren belehrt: Fix stellten die vier Musiker ein paar Warnhütchen auf, drehten die Eimer um, warfen sich Schutzwesten über und los ging ein achthändiges anarchisches Hämmer- und Ratterstück auf eben jenen Leitern, Eimern und Bauarbeiter Helmen, das jeden Pressluftbohrer virtuos in den Schatten stellte. Handgemachter Bauarbeiter-Industrial unplugged mit zugeworfenem "Flens" in Flaschen und einem abschließenden "Prost"."
Südthüringer Zeitung, Juli 2009