Kritiken & Presseberichte

  • „Klangspektakel der Extraklasse
    Vorgestern Abend boten die vier Hamburger auf ihrer musikalischen Weltreise ein Klangspektakel der Extraklasse wie von einem anderen Stern. (…) Elbtonal Percussion trommeln und klopfen auch auf Holzbrettern, lassen Windspiele rasseln oder streichen mit einem Cellobogen über den Rand eines Schlaginstruments, dass es zirpt oder wimmert. (…) Vital und feinfühlig, brachial und zartfühlend – Elbtonal Percussion bringen selbst die krassesten Gegensätze in harmonischen Einklang.“
    (Suedkurier / Elfi Braschel, 26.11.2015)
  • „Wenn Tische und Teller tanzen
    „Faszination Schlagwerk“ hieß das Konzert, völlig zu Recht. (…)
    Es geht aber auch ganz, ganz leise. Auf kleinen, unbekannten Instrumenten.
    Zu dem stillen, aber durchaus farbenreichen Stück ‚Don’t let the bed bugs bite‘
    würden die im Titel genannten Bettwanzen sicher selig einschlafen.
    Das Publikum schlief natürlich nicht, schliesslich hoben in „Lift Off!“ drei Schlagwerker an neun Tom-Toms zu einem grandiosen Schlagwerk-Wirbel ab.“
    (Rheinpfalz / nl, 9.10.2015)
  • „Klanggewaltig
    Gerne folgen rund 150 Zuhörer den Musikern in die „große, weite Welt des Schlagzeugs“. (…) Sensibel eingesetzte Schlegel machen gestimmte Holzplatten auf ausgehöhlten Kürbissen zum Klangerlebnis. Mit dem Vorurteil, dass „der musikalische Lebensabend eines Orchestermusikers an der Pauke stattfindet“, räumt das Quartett durch perfekt zelebrierte asiatische Trommelkultur auf. Acht rasende Stöcke entzünden miteinander, nacheinander, gegeneinander und doch gemeinsam ein grandioses Klangfeuerwerk.“
    (Schwäbische Post / Christine Bausch, 21.09.2015)
  • „Flirrende Klänge und fantasievolle Melodien
    Aber der hier entstehende Sound von freier Wildbahn und Weite, der von Rhythmen durchzogen wird, die sich minimalistisch unterscheiden und dennoch miteinander korrespondieren, ist großartig. Wie viel der mindestens 100 Schlagwerkzeuge die Männer dabei einsetzen, ist kaum mehr nachvollziehbar. Es ist eine grenzenlose Fantasie von Klangschattierungen.“
    (Nassauische Neue Presse / Anken Bornhorst-Vollmer, 30.06.2015)
  • „Fünf Schlagwerker mit hypnotischem Sog
    Das perfekte Timing der Elbtonalisten ist beeindruckend – erst recht, weil sie alle Stücke live aufgenommen haben, ohne Schnitte und nachträgliche Korrekturen. Da profitiert das Ensemble von seiner technischen Souveränität und der langjährigen gemeinsamen Erfahrung. Alle fünf können sich blind aufeinander verlassen und ganz auf die Hauptsache konzentrieren: den Reichtum an Farben, Ausdrucksnuancen und musikalischen Charakteren.“
    (NDRkultur / Marcus Stäbler, 26.06.2015)
  • „Japan und der Impressionismus
    Das hochklassige Ensemble Elbtonal-Percussion sorgt in der fast vollbesetzten Oberrheinhalle für eine Sternstunde der Kammermusik. (…) Das ist überhaupt das wichtigste Moment an diesem Abend, dass das Zusammenspiel stets aus einem Guss ist und getragen von höchster Präzision und Perfektion, egal welche Tempi, egal welche Besetzung, egal welche Instrumente.“
    (Badische Zeitung / Susanne Ramm-Weber, 10. Februar 2015)
  • „Wunderliche Klänge
    Ihr Auftritt war eine Herausforderung für Ohren und Augen: Die teilweise ungewöhnlichen Klänge standen in Verbindung zum jeweiligen Instrument, auf dem sie erzeugt wurden. Da aber fast immer vier Musiker gleichzeitig agierten, war der Zuschauer absolut gefesselt, im oft ganz schnellen Ablauf Klänge und Bilder zusammenzubringen. (…) Es waren wohl die Professionalität und die fühlbare Besessenheit der Schlagwerker, die das Publikum so faszinierten.“
    (Süddeutsche Zeitung / Klaus Mohr, 19. Januar 2015)
  • „Musik nicht nur für echte Kerle
    Musik aus leuchtenden Farben entstand da auf der Bühne, exotische Atmosphäre, krachende Naturgewalten tobten, lustvoll gepaart mit schreiender Ekstase. Aber dann gab es auch ganz leise Töne, endlos gedehnte decrescendi, mit Fingerkuppe fein auf die an Gamelan-Sound erinnernde Hapi-Drum getupft, Sphärisches mit Bogenstrich, Pendel und Muschelrasseln, raschelndes Reiben mit Sandpapier, Weltenklang aus Glöckchen und harfenartigen Tönen.“
    (Mainpost / Elke Tober-Vogt, 4. Januar 2015)
  • „Fabelhafter Clash der Kulturen
    Elbtonal Percussion spannten im Kieler Kulturforum den Bogen von Bach zu Afrika (…) Auffällig ist die bis ins kleinste Detail abgestimmte Präzision, mit der Elbtonal Percussion arbeiten. Jeder Schlag sitzt punktgenau, auch wenn die Klang-Exkursion in vertracktere Gefilde ausschweift. Jedes Mal wenn man denkt, der Höhepunkt ist erreicht, kommt der nächste neue Stich in ungeahnter Form. Überraschend, trickreich und wendig, mit großem Trommelknall zum Finale des minutenlangen Groove-Trips. Doch mit einem topfähnlichen Klangkörper, Miniaturtrommeln und einem ratschenden Streichinstrument auf den Schößen am Bühnenrand sitzend, wirkt auch Reduziertes bei Elbtonal Percussion ganz groß. Und der überbordende Applaus ist ihnen ohnehin vollkommen verdient gewiss.“
    (Kieler Nachrichten / Thorben Bull, 14. Juni 2014)
  • „(…)Kein Stück klingt wie das andere – unbegreiflich, wie man derart Detailliertes, Kompliziertes mit solcher Unfehlbarkeit im Gedächtnis behält.
    Und staunenswert, wie die Einzel- und Ensembleaktionen auf den Lidschlag genau ineinander auf- und übergehen. Berserkertum steht mit Behutsamkeit im Bund. Das Urmenschlich-Archaische der Trommelmusik verleibt sich das Hochartifizielle der Kompositionen und Improvisationen ein. Der Artistik des mal fingernden und fühlenden, mal zupackenden Hand-Werks ist eine durchaus körperliche Schönheit eigen; manchmal scheint es gar, als läge dem gebärdenreichen Spiel so etwas wie Choreografie zugrunde.
    All das schießt unmittelbar ins Blut, in Bauch und Unterleib und lässt auch das Gehirn nicht aus. Ob Marmor, Stein und Eisen brechen wollen oder Töne sacht wie Kirschblüten herniederschneien: Elbtonal reißt einen schon beim Hören mit; Elbtonal sehen überwältigt vollends als Klangzauber- und Krawall-Theater für alle Sinne. “
    (Frankenpost / Oktober 2013)
  • “(…)Beim zweiten Teil der ‚Schlacht‘ traten dann die vier Schlagzeuger der Formation ElbtonalPercussion aus Hamburg auf. Und bei ihnen ging es noch eine Spur überraschender und experimenteller zu. Neben dem üblichen Instrumentarium stehen auf ihrer Bühne auch Mülltonnen, Wassergläser, Plastikröh- ren und Holzbretter parat, es wird geklatscht und gestampft, gerufen und gesirrt. Doch zu keinem Zeitpunkt überschreitet das Quartett der coolen Kerle dabei die Grenze zur bloßen Show, stets bleibt das musikalische W erk und seine Interpretation im Zentrum. Ganz wunderbar auch die Brüche hin zu ganz leisen, feinen, konzentrierten Stücken, in denen Elbtonal auch mit Materialgeräuschen arbeitet. Grandios! Und wer hat nun die ‚Battle of Bach‘ gewonnen? Bei den Musikern ist das Ergebnis völlig ausgeglichen. Die Punkte mit nach Hause genommen haben vielmehr die restlos begeisterten Zuschauer – und die Bachakademie, die mit einem solchen Abend erneut beweist, wie weit das Feld guter Musik abzustecken ist.“
    (Stuttgarter Zeitung / September 2013)
  • „Enorme Wucht japanischer Fasstrommeln trifft auf betörend stille Melodiewellen der Marimba: Das Gastspiel des Hamburger Percussion-Quartetts „Elbtonal“ fand in der ausverkauften Paterskirche beachtlichen Anklang. Den ganzen Chorraum hatten die Vier mit Instrumenten vollgestellt, sodass sich der Sitzplatz von einigen der 350 Gäste kurzerhand änderte. Das mitgebrachte Instrumentarium lohnte diesen Wechsel: Von ruhigem Beckenschlag bis zum Klang-Massiv aus Trommeln und Gongs zeigte Elbtonal die ganze Bandbreite der Percussion-Welt. Albtraumhaftes Grollen und Donnern ertönte bei der Komposition „The Wave“, bevor zwei afrikanische Stücke („Afrock“, „Ghanaia“) innerste Gefühle nach außen stülpten. Entgegengesetzte Rhythmen in Endlosschleife versetzten das Publikum in tranceartige Hör-Zustände bis zum Fortissimo, bevor die abnehmende Dynamik den Ur-Zustand wiederherstellte. Werden, Sein, Vergehen – so intensiv ist Musik nur selten. Große Becken jagten Rückenschauer voran, das Bein wippte nervös mit, die sphärische Präsenz des Tonraums erfüllte die Körper. Sound und Rhythmus sind überall, und Elbtonal lieferte den Herzschlag des Klangs. Da dauerte es nicht lange bis zum langen finalen Applaus, der verdient ist. Bravo!“ kr
    (Westdeutsche Zeitung / November 2012)
  • „Es ist, als hätten Jan-Frederick Behrend, Wolfgang Rummel, Andrej Kauffmann und Stephan Krause alles zusammengekramt, was einen Groove erzeugen kann. (…) Was nicht draufpasst, mäandert entlang der Wände des prächtig gefüllten Konzertsaals.Dass die Hanseaten tatsächlich jedes Instrument in ihre Arrangements einbinden, ist beinahe so sensationell wie die Arrangements selbst. (…) So kann konzentrierte, regelrecht erhabene Stille herrschen, wenn Behrend im seelentiefen Blues For Gilbert die warmen, runden Töne seines Vibraphons bis zur kaum mehr wahrnehmbaren Welle ihrer Schwingungen auskostet oder wenn alle vier Musiker in Afrock, einer komplexen Komposition Behrends, auf dem Ballaphon herumklöppeln – gleichzeitig wohlgemerkt.Stilistisch gibt es keine Grenze, die Elbtonal Percussion nicht überschreiten können. Es jazzt melodisch und polyrhythmisch in Don’t Let The Bed Bugs Bite, rockt raffiniert und wabert so medi-terran-sixties-easy-listening-haft in Slither, einem Stück von Police-Drummer Stewart Copeland, verschachtelt sich afrikanisch in Ghania, treibt japanische Blüten in The Wave. Stets so virtuos, dass selbst dort Melodien zu entstehen scheinen, wo gar keine sind.“
    (Kieler Nachrichten / September 2012)
  • „(…)Und nie käme man nochmals auf die Idee, dass das Schlagwerk nicht ein Musikinstrument wie andere auch sei, mit dem Unterschied der größeren Farbpalette vielleicht. Rasseln, Zischen, Schläge, Klingen, Zirpsen verdichten sich bei den Vieren zu komplexen rhythmischen Mustern und darüber hinaus zu vielstimmiger Melodie. Man mag es kaum glauben, wie leise, sacht und zart die beeindruckende Musikmaschine auf der Bühne des Balkonsaals singen kann. Aus Geräusch ward – Klang. (…) Elbtonal Percussion sind nicht nur Rhythmusexperten, Musiker. Sie haben auch einen Sinn fürs Publikum und ähneln in der Perfektion ihres Handwerks, aber auch in ihrer Show Virtuosen, die höchste Musikalität stets mit Körpereinsatz verbanden. Der begeisterte Beifall am Abend wie auch die Tatsache, dass das Hamburger Quartett tagsüber den Saal mit einem Musikunterricht der besonderen Art bereits zweimal mit Schülern gefüllt hatte, machen zuversichtlich: dass hier ein Festival-Format gefunden sein könnte, das – anders als viele traditionell aufgezogenen Reihen – Zukunft auch in jüngeren Hörern hat. Die Musica Bayreuth steht heuer unter dem Motto „Klassik belebt“. Die versprochene vitalisierende Wirkung darf man bescheinigen, bei der Musik wie beim Publikum.“
    (Nordbayerischer Kurier / Mai 2012)
  • „(…)Sie trommeln sichtlich aus Vergnügen, den hingerissenen Zuhörern zum Pläsier – wie am Mittwoch bei der Musica Bayreuth – und allemal um der Kunst willen. Denn nicht einfach als Könner mit frappierend artistischen Fertigkeiten ziehen die Schlagwerker des Ensembles „Elbtonal“ ihr Publikum in den Bann; zugleich überwältigen sie es auch, durch unbändige Lebendigkeit oder Delikatesse, als Musikmagier von tief lotender Expressivität. Dass ihnen dabei der Humor nicht abhanden kommt, demonstrieren sie mit Plastikeimern und Kunststofftonnen: Auf die trommeln, schlägeln, klopfen und prügeln sie wie rasend ein und jonglieren auch noch zu viert mit ihnen. Eine clevere Clownerie (…)
    In eine Art von Trance versetzen sie die Zuhörer – und sich selber gleich mit. Vielfach wie eine Droge tief ins Bewusstsein dringen ihre Wolken aus Brachialgeräusch und Zauberschall, mit denen sie die musikalischen Urparameter Wiederholung und Veränderung wie in einem mal ekstatischen, mal psychedelischen Ritus beschwören.“
    (Frankenpost / Mai 2012)
  • “Nun verwundert Präzision bei einem Schlagzeug-Quartett wenig, doch ElbtonalPercussion trieb in der Bamberger Konzerthalle ein Spiel der Extraklasse mit der Genauigkeit: instrumentale Virtuosität, ausgefuchste Dramaturgie des Programms, prima Timing der Showeffekte, perfekte Balance zwischen Easy listening, Weltmusik, Neuer Musik, Jazz, Minimalmusic und Klamauk. Das steigerte die Begeisterung im Saal bis zum Johlen, Trampeln, Pfeifen.“
    (Fränkische Post / Januar 2012)
  • “Es ist ein Konzert, das sich abhebt von der Reihe, ihren klassischen Kontext zumindest teilweise aus den Angeln hebt. Die vier Schlagwerker von Elbtonal Percussion servieren in der Oberheinhalle einen rhythmischen Klangzauber, der das Publikum spürbar beeindruckt. (…) Wer hierher eingeladen wird, kann nationale und internationale Referenzen vorweisen, vermag das Publikum mit Leidenschaft, Humor oder Kreativität in den Bann zu ziehen.
    Das Quartett aus Hamburg macht da keine Ausnahme, es bedient die Zuhörer praktisch auf allen Ebenen und geht doch noch einmal einen ganzen Schritt weiter. Es räumt mit Klischees und Vorbehalten auf, zeigt, dass zeitgenössische Musik Spaß machen kann, dass eine Show der Schlagwerker weder eintönig noch laut sein muss. (…) Das Publikum lässt sich von Elbtonal Percussion in einen rauschhaften Bann ziehen, taucht ein in einen musikalischen Kosmos, der das Gesamtbild der Oberrhein-Konzertreihe um ein eigenes Kapitel erweitert.“
    (Mittelbadische Presse / Januar 2012)
  • “In einem übertragenen Sinne war das Publikum im Borkener Vennehof am Samstagabend selbst das größte Schlaginstrument beim Konzert der Gruppe ElbtonalPercussion: einerseits war es von dieser Formation von vier Schlagzeugern sichtlich in den Bann geschlagen und andererseits von den Darbietungen so rhythmisiert, dass die Synchronisation der Ovationen sich gegen Schluss wie von alleine einstellte.“
    (Borkener Zeitung / Januar 2012)
  • “Die große Kunst der Schlagzeuger lag darin, ihre große Kunst mit einer Leichtigkeit zu präsentieren, die die dahinter stehende Schwerstarbeit, die Abstimmungs- und Arrangements- und Probentätigkeit allenfalls erahnen ließ. (…)
    Nicht nur in musikalisch-künstlerischer Hinsicht bot die Veranstaltung etwas Besonderes. Noch nie hatte eine Vorstellung in dieser Lüner Konzertreihe soviel Zuschauer angezogen, noch nie hatte es soviel Kartenanfragen aus dem überregionalen Bereicht gegeben. Selten war ein Konzert ein derart generationenübergreifendes Ereignis gewesen, bei dem sich alle Altersklassen versammelt hatten und ausnahmslos begeistert waren.“
    (Westdeutsche Allgemeine Zeitung / Januar 2012)
  • „Nach zehn Jahren bringt ElbtonalPercussion (Wolfgang Rummel, Stephan Krause, Andrej Kauffmann und Jan-Frederick Behrend) eine DVD heraus, und endlich sieht man mal, was die vier Herren da mit ihrem Instrumentarium auf der Bühne so alles anstellen. Sie verschmelzen schließlich nicht allein diverse Stilistiken von Klassik bis Drum n Bass. Es gibt pure Spielfreude zu bestaunen, die man auf der beiliegenden CD dieses Doppelpacks nur vermuten kann. Kamera- und Tonregie gebührt besonderes Lob, denn es ist gelungen, die Virtuosität und Bühnenatmosphäre dieses tollen Konzertes perfekt einzufangen. Mit diesem Doppelpack sollten sich ElbtonalPercussion endgültig in den Olymp der percussiven Musikwelt katapultieren. Grandios!“
    (Drums & Percussion / Januar/Februar 2011)
  • „ElbtonalPercussion: In Concert
    Als Highlight ihrer über zehnjährigen Karriere veröffentlichten ElbtonalPercussion mit In Concert einen lange erwarteten Konzertmitschnitt auf DVD und CD. Geboten werden hier Klassiker der Schlagzeugliteratur ebenso wie Eigenkompositionen, welche die riesige stilistische Bandbreite des Hamburger Percussion-Quartetts als Crossover von Klassik, Neue Musik, Jazz, Rock und modernen Styles wie Drum n Bass eindrucksvoll demonstrieren.
    Mit zahlreichen CD-Veröffentlichungen, Konzerten auf großen Festivals, Projekten mit Künstlern wie dem Percussionisten Trilok Gurtu und Drummer Stewart Copeland sowie dem Mitwirken an Filmmusik-Produktionen (z.B. Der Baader-Meinhoff-Komplex) erspielten sich die Schlagwerker Jan-Frederick Behrend, Andrej Kauffmann, Stephan Krause und Wolfgang Rummel ihr internationales Renommee als innovatives Percussionensemble von Weltformat. (…)
    ElbtonalPercussion nimmt auf In Concert den Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Weltreise, bei der man dem musikalischen Spirit verschiedenster Kulturen und Styles begegnet. Virtuos und musikalisch einzigartig dargeboten wird dies von vier Künstlern, die derzeit mit Sicherheit zu den großartigsten Schlagwerkern der Musikwelt gehören. (…) ElbtonalPercussion In Concert ist ein fantastischer audiovisueller Genuss!“
    (Sticks /  11/2010)
  • „(…) doch auch hier ist die fast schon beängstigende Präzision und rhythmische Verzahnung absolut frappierend. Und auch wenn DVD und CD (neben einer eher unspektakulären Backstage-Dokumentation) die gleichen Stücke in unterschiedlicher Reihenfolge enthalten, ertappt man sich dabei, dass man nach der CD gleich wieder die DVD einlegt. Ein brillianter und kurzweiliger Ausflug in die unendlichen Weiten der Rhythmik – und ein Pflicht-Weihnachtsgeschenk für Schlagzeuger und Percussion-Aficionados sowieso.“ (JAZZ THING / November 2010 – Januar 2011)
  • „Die vier Schlagwerker bringen einfach ganz viel Spaß und ganz großes Können auf die Bühne! Dann heben sie völlig ab: Mit Russel Pecks Stück für neun Tomtoms, sechs Stöcke und drei Spieler imitieren sie den Start von drei Hubschraubern, das Warmlaufen der Motoren, das Drehen der Rotoren, den Start und das Abheben der Flieger und ihr Entschwinden. Die Zuhörer sind völlig aus dem Häuschen, trampeln mit den Füßen. Nach dem Hubschraubergetöse wieder sanfte Töne mit der Filmmusik „Paradies“, wobei das Vibraphon mit einem Cellobogen gestrichen, die Schwingungen der kleinen Becken mit den Händen abgefächert werden. Gelandet im Paradies.“(Schwäbische Post / Februar 2010)
  • „Die vier „Elbtonal“-Schlagwerker haben den Rhythmus im Blut. Und einen ganz eigenen Sound – unwiderstehlich und unverwechselbar – entwickelt. Ihre perkussive experimentelle Musik, die viele Kulturen und Zeitalter vereint, ist alles andere als seicht pochender Mainstream. Das blitzschnell den Takt wechselnde, überaus fingerfertige Geschehen auf der Bühne zu verfolgen, strengt alle Sinne an, fodert wehement Aufmerksamkeit. Die leidenschaftliche, schweißtreibende Trommelkunst der Hamburger ringt wohl jedem Zuschauer Anerkennung ab, birgt nicht nur feinen akustischen Humor und fesselnde. leichtfüßige Klangresonanzen in sich, sondern auch die eine oder andere Überraschung. Wer etwa vo den Zuschauern annahm, die Leitern, Eimer und Bauhelme auf der Bühne gehörten irgendwie zur Dekoration, der wurde im Verlauf des Open-Air-Konzertes eines Besseren belehrt: Fix stellten die vier Musiker ein paar Warnhütchen auf, drehten die Eimer um, warfen sich Schutzwesten über und los ging ein achthändiges anarchisches Hämmer- und Ratterstück auf eben jenen Leitern, Eimern und Bauarbeiter Helmen, das jeden Pressluftbohrer virtuos in den Schatten stellte. Handgemachter Bauarbeiter-Industrial unplugged mit zugeworfenem „Flens“ in Flaschen und einem abschließenden „Prost“.“
    (Südthüringer Zeitung / Juli 2009)
  • „Da gluckert und gurgelt, knistert und knattert es, wird mit aller Kraft auf die Pauke eingehauen oder das Marimbaphon zärtlich berührt. Die 380 Zuhörer im ausverkauften Schuppen fanden das klasse. Der applaus versuchte immer wieder, die lautesten Passagen zu übertrumpfen. Bei „Lift Off“ hatte das begeisterte publikum aber keine Chance. Auch in Neumünster waren die Zuhörer von dem akustisch simulierten Start eines Hubschraubers aus dem Häuschen – und verlangten nach mehr. die Zugabe war genauso großartig: Nur mit Kochlöffeln und Tellern erzeutgen die Musiker das letzte Stück „Mahlzeit!“.“
    (Kieler Nachrichten / September 2007)